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Buchempfehlung: Paolo Giordano, Die Einsamkeit der Primzahlen

Alice verunglückt im Alter von sechs Jahren beim Skifahren und und trägt ein steifes Bein davon. Und Mattia soll inm selben Alter seine behinderte Zwillingsschwester mit zu einer Party nehmen, lässt sie aber im Park allein und verursacht so ihren Tod. In der Pubertät lernen sich Alice und Mattia kennen und scheinen wie füreinander geschaffen zu sein. Alice wird Fotografin, Mattia Mathematiker, und beide begegnen sich immer wieder in ihrem Leben.

Aber sie sind wie Primzahlzwillinge, zwei aufeinanderfolgende Primzahlen, die nur noch durch eine gerade Zahl voneinander getrennt sind. Sie sind "allein und verloren, sich nahe, aber doch nicht nahe genug, um sich wirklich berühren zu können."

Ein großartig geschriebenes Buch. Mit nur 26 Jahren hat der Autor ein erstklassiges Romandebüt vorgelegt.