Startseite

Auf dieser Seite veröffentliche ich meine Fotos und Fundstücke aus dem Internet, insbesondere Videos und Satire. Außerdem finden sich dort mein Lebenslauf und eine Liste meiner Veröffentlichungen.

Fotos 2016 (1)


Kunstbanause (2016) (Sol LeWitt: Incomplete Open Cube 6/8, 1974, Peggy Guggenheim Collection, Venedig)



Werft in Brandenburg (2016)



Gropius' Büro im Bauhaus (2016)

Faception erkennt Terroristen am Gesicht

Wie einem Artikel der FAZ zu entnehmen ist, möchte die israelische Firma Faception Terroristen am Gesicht erkennen. Zu diesem Zweck werden Abstände im Gesicht ausgemessen und daraus ein Persönlichkeitsprofil hergeleitet. Neben Terroristen haben angeblich auch Pokerspieler, Pädophile oder Genies typische Charakterzüge, die von der DNA bestimmt werden und sich in ihrem Gesicht widerspiegeln. Bei den Paris-Attentätern will Faception im Nachhinein zu 80 % eine Übereinstimmung mit dem Terroristen-Profil erkannt haben.

Wie dem Artikel nicht zu entnehmen ist, hat ein unbekannter Zeitgenosse die Website von Faception überprüft und die Aussagen mit bereits früher veröffentlichtem Unsinn verglichen. Dabei hat sich zu 99 % eine Übereinstimmung mit einem typischen Unfug-Profil ergeben.

Rehgips – der umweltfreundliche Baustoff

200.000 Rehe sterben jedes Jahr im Straßenverkehr und werden häufig achtlos entsorgt. Ist das nicht eine ungeheure Verschwendung? Jetzt können diese Tiere einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden: Bis auf das Fell kann der gesamte Körper des Rehs für die Herstellung von Rehgips verwertet werden. Alles über den umweltfreundlichen Werkstoff auf der Seite www.rehgips.de.

 

Böhmermann bekommt Ärger mit Ziegen

Wie in einem Artikel des Postillon berichtet wird, hat Jan Böhmermann wegen seines Schmähgedichtes nun auch Ärger von ganz anderer Seite: Der Zentralverband der Ziegen wehrt sich gegen den Vorwurf, Ziegen hätten Geschlechtsverkehr mit dem türkischen Präsidenten Erdogan gehabt. Damit werde eine gesamte Tiergattung beleidigt, was nichts mehr mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun habe. Das ZDF habe bereits eine Gegendarstellung veröffentlicht. Die Sprecherin des Zentralrates der Ziegen wies ergänzend darauf hin, dass der Interessensverband der Schafe zu ähnlichen Vorwürfen gegenüber Schafen bisher keine Beschwerde eingelegt habe.

Möglicherweise folgen weitere Proteste. Bisher sind beispielsweise noch keine Äußerungen des ZETA-Vereins bekannt geworden, obwohl zu erwarten ist, dass zoophile Menschen in Deutschland durch die unterstellte Nähe zu Erdogan nun noch mehr diskriminiert werden.

 

Was die NPD wirklich denkt

Erstmals in der Lügenpresse: In einem Artikel der FAZ kommt nun die NPD zu Wort. Der Spitzenkandidat der NPD in Sachsen-Anhalt, Peter Walde, berichtet, dass in Deutschland Wahlbetrug ohne Ende stattfinde. Die AfD sei eine vom System organisierte Partei, die rechts blinke und später links abbiegen werde. Die DDR sei gar nicht so schlecht gewesen, es habe kaum Ausländer gegeben und der Tauschhandel habe gut funktioniert. In Hannover gebe es für Asylbewerber Freikarten für Bordellbesuche, und Facebook sei der einzige Ort, an dem man sich noch neutral informieren könne.

 

Sodomiten scheitern mit Verfassungsklage

Wie einem Bericht der FAZ zu entnehmen ist, sind zwei Personen, die sich sexuell zu Tieren hingezogen fühlen, mit einer Verfassungsbeschwerde gegen das Verbot von Sex mit Tieren gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde gar nicht erst zur Entscheidung angenommen. Beschwerdeführer waren übrigens ein Mann und eine Frau.

Aus der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichtes ergibt sich, dass es sich bei sexuellen Handlungen an Tieren nicht um eine Straftat, sondern um eine Ordnungswidrigkeit handelt. Ein Bußgeld kann 25.000 Euro betragen. Der dadurch angestrebte Schutz der Tiere rechtfertige den Eingriff in das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Beschwerdeführer. Der Tatbestand greife im Übrigen nur, wenn das Tier zu einem artwidrigen Verhalten gezwungen werde. Es geht also wohl nicht um einvernehmlichen Sex mit Tieren.

Das Verbot gibt es erst ein paar Jahre. Wie sich aus einem Artikel auf Spiegel online ergibt, wurden sexuelle Handlungen an Tieren 1969 straffrei gestellt und wurden auch nicht als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Und auf der Seite des ZETA-Vereins erfährt man, dass viele Zoophile Tiere als möglichst gleichberechtigten Lebensgefährten behandeln und nicht auf bloße Sexobjekte reduzieren möchten.

 

Grundordnung der Uni Leipzig kennt nur Professorinnen

Obwohl es schon in einem Bericht der DUZ aus 2013 stand, hat es sich leider erst jetzt bis zu mir herumgesprochen: Die Uni Leipzig hat mit der neuen Grundordnung auch eine neue Sprachregelung ausprobiert, die beiden Geschlechtern gerecht werden soll. Statt umständlich männliche und weibliche Bezeichnungen ständig nebeneinander aufzuführen, werden ausschließlich die weiblichen Bezeichnungen verwendet. In einer Fußnote wird klargestellt, dass damit Männer und Frauen gleichermaßen gemeint sind und Männer weiterhin die männlichen Bezeichnungen führen können.

Nun finden sich in der Grundordnung Sätze wie: "Inhaberinnen einer Funktion oder eines Mandats sind verpflichtet, nach Ablauf ihrer Amtszeit ihre Funktion oder ihr Mandat verantwortungsvoll weiterzuführen, bis eine Nachfolgerin bestellt oder gewählt ist, wenn keine Stellvertreterin oder Ersatzvertreterin bestimmt ist." Oder: "Die Vertreterinnen der Gruppe der Hochschullehrerinnen, der Gruppe der akademischen Mitarbeiterinnen und der Gruppe der sonstigen Mitarbeiterinnen in den Fakultätsräten, die Dekaninnen, Prodekaninnen und Studiendekaninnen sowie die Gleichstellungsbeauftragten werden für eine dreijährige Amtszeit gewählt."

Wie wir einem Interview der Süddeutschen Zeitung mit der Uni-Rektorin Beate Schücking entnehmen können, waren die Mitglieder des erweiterten Senats bei der Beschlussfassung aber wohl nüchtern. Dass in einem Artikel auf Spiegel online vom "Herrn Professorin" die Rede ist, führte wiederum zu einem erzürnten Kommentar der Linken in Westsachsen. Dort wird erklärt: "Und weil die Variante mit dem generischen Maskulinum, bei der man einfach die männliche Variante schreibt und am Anfang per Fußnote klarstellt, dass sich davon gefälligst auch die Frauen angesprochen zu fühlen haben, eben nicht gendergerecht ist, wurde irgendwann als Kompromiss die Verwendung des generischen Femininums vereinbart."

Zukar 01 - Wer sind diese Deutschen?

Firas al-Shater, syrischer Flüchtling, Filmemacher, seit 2 ½ Jahren in Berlin, fragt sich: Wer sind diese Deutschen? Und kommt nach einem Experiment auf dem Alexanderplatz zu dem Schluss: "Die Deutschen brauchen längere Zeit - aber dann sind sie nicht zu stoppen."