Während wegen des Iran-Krieges die Preise für fossile Energien steigen, verlangsamt die Bundesregierung den Ausbau der erneuerbaren Energien und beschließt einen Tankrabatt. In dieser Situation gab es bereits vor einer Woche Demonstrationen in vier großen Städten: Berlin, Hamburg, München und Köln. Die Forderung der Organisationen, die gemeinsam zur Demonstration aufgerufen hatten: Erneuerbare Energien verteidigen!
Heute nun der bundesweite Aktionstag von Fridays for Future mit Demonstrationen in 67 Städten Deutschlands. Mülheim an der Ruhr war leider erneut nicht darunter, daher habe ich an der Demonstration in Duisburg teilgenommen.
Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war erneut enttäuschend. Als ich zum Startpunkt der Demonstration kam, hatte ich den Eindruck, dass dort mehr Polizeiautos als Demonstrantinnen und Demonstranten waren. Zum Glück habe ich mich getäuscht. Am Ende waren es nach meiner Schätzung 150 bis 200 Personen, die für den Klimaschutz demonstriert haben.
Auch in den anderen Städten blieb die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie schon im Herbst hinter den Zahlen der Vergangenheit zurück. Den Menschen ist das Hemd näher als die Hose bzw. der Spritpreis näher als der Klimaschutz. Dabei haben wir keine Zeit zu verlieren.
Zum Artikel beim WDR über die Demonstrationen in Nordrhein-Westfalen

